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Gibt es auch Eiweißpulver für Veganer?

Vegane ProteineBesonders Veganer müssen gezielt darauf achten, dass sie Tag für Tag ausreichend Eiweiß zu sich nehmen. Denn die Versorgung mit genügend pflanzlichen Proteinen gestaltet sich gar nicht so leicht. Das hat unter anderem damit zu tun, dass pflanzliches Eiweiß vom Körper nur bedingt verwertet werden kann. Mitunter muss das Eiweiß, welches zum Beispiel in Bohnen und Nüssen enthalten ist, zusammen mit anderen Lebensmitteln konsumiert werden, damit auch Veganer ihren Eiweißbedarf decken können. Dies ist auch einer der Gründe, warum eine vegane Ernährung für Schwangere nicht empfohlen wird. Sie haben schließlich einen erhöhten Eiweißbedarf. Wer aktiv mehr Muskelmasse aufbauen möchte, sieht sich angesichts seiner veganen Ernährung mit einem ähnlichen Problem konfrontiert. Daher stellt sich die Frage, ob es auch Eiweißpulver für Veganer gibt. Auf genau diese Frage möchten wir nachfolgend näher eingehen.

Veganes Proteinpulver

Gibt es auch Eiweißpulver für Veganer?Da sich immer mehr Menschen für eine vegane Ernährung begeistern können, ist auch die Lebensmittelindustrie nicht untätig geblieben. Vielmehr haben verschiedene Konzerne inzwischen Proteinpulver, welches rein aus veganen Inhaltsstoffen bestehen, auf den Markt gebracht. In der Anschaffung sind diese Pulver häufig teurer als vergleichbare Pulver, welche tierisches Eiweiß beinhalten. Auch der Geschmack der Pulver lässt mitunter zu wünschen übrig. Denn die Konsistenz eines veganen Eiweißpulvers ist nicht mit der eines tierischen Eiweißpulvers zu vergleichen. Das soll nicht bedeuten, dass es keine schmackhaften und hochwertigen Eiweißpulver für Veganer auf dem Markt gibt. Allerdings gestaltet sich die Suche ausdrücklich etwas schwieriger.

Welche veganen Eiweißquellen gibt es?

Abhängig davon, um welche Art von veganem Eiweißpulver es sich handelt, greifen diese Pulver auf verschiedene Proteinquellen zurück. Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe ist vor allem für diejenigen Veganer von Bedeutung, die mit bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten zu kämpfen haben. Wer sich über mögliche vegane Eiweißquellen informieren möchte, kann zum Beispiel einen Blick auf die nachfolgende Liste werfen:

  • Erbsenproteine oder Erbsenprotein-Isolat
  • Proteine aus Cranberries
  • Hanfprotein
  • Proteinkonzentrat aus braunem Reis
  • Johannisbrotkeimlingsprotein
  • Protein aus Soja
  • Proteine aus Lupinen
  • Proteine aus Sesam
  • Walnussprotein
  • Protein aus Kürbiskernen

Die Preisunterschiede bei den verschiedenen veganen Proteinpulvern sind dabei ebenfalls auf die Inhaltsstoffe zurückzuführen. Um den Körper der Nutzer mit vollwertigen veganen Proteinen zu versorgen, die möglichst leicht zu verwerten sind, werden verschiedene vegane Eiweißquellen meist miteinander kombiniert, so dass eine Mischung an Inhaltsstoffen daraus resultiert. Dann ist auch von Mehrkomponentenproteinen die Rede. Im Übrigen wirkt sich die Art der Proteinquelle auch auf den Geschmack sowie auf die restliche Zusammensetzung solch eines Pulvers aus.

Proteinpulver aus verschiedenen Inhaltsstoffen

Herkunft des Proteinpulvers Hinweise
Samen der Süßlupine Handelt es sich zum Beispiel um ein veganes Proteinpulver, welches auf Lupinenprotein setzt, so werden dem Pulver keine weiteren Süßstoffe hinzugefügt. Das hat den einfachen Grund, dass die Samen der Süßlupine ohnehin einen angenehm süßen Geschmack haben. Somit muss der Natur in diesem Fall nicht nachgeholfen werden.
Hanf Protein aus Hanf gilt hingegen als echte Nährstoffbombe. Daher wird dieses Protein besonders dann empfohlen, wenn es um den gezielten Muskelaufbau geht. Auch zur Reparatur von Muskeln bietet sich diese Proteinquelle als Bestandteil einer veganen, möglichst ausgewogenen Ernährung an.
Sesam Sesamprotein ist ebenso reich an Nährstoffen. Allerdings bringt diese Proteinquelle noch einen weiteren Vorteil für Veganer mit. Sie sättigt sehr gut und verfügt über einen recht hohen Anteil an Calcium. Das wiederum ist gut für die Knochen. Da die Gefahr einer Unterversorgung mit Calcium bei einer veganen Lebensweise durchaus besteht, bietet sich diese Proteinquelle ebenfalls an.
Kürbiskerne Protein, welches aus Kürbiskernen gewonnen wird, ist hingegen reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, so dass Veganer ihrem Körper auch mit dieser Eiweißquelle viel Gutes tun können.
Erbsen Erbsenprotein bietet sich als echtes Powerprotein ebenso für Veganer wie für Sportler und auch für ältere Menschen an. Immerhin wird der Muskelaufbau durch den Konsum dieses Proteins nicht nur gefördert, sondern dem Muskelabbau wird auch Einhalt geboten. Darüber hinaus ist das Protein recht gut verträglich und vergleichsweise neutral im Geschmack.
Reis Zum Schluss sollte auch noch erwähnt werden, dass Reisproteine als eine besonders hochwertige Eiweißquelle bekannt sind. Auch die neutralen Geschmacksnoten des Proteins sorgen dafür, dass sich Reisproteine sehr gut zur Weiterverarbeitung zu einem hochwertigen Eiweißpulver eignen. Allerdings ist der Anteil an Kohlenhydraten bei diesem Proteinpulver vergleichsweise hoch, was es beim Kauf daher zu bedenken gilt.

Tipp: Die Kalorienangaben der meisten veganen Proteinpulver sind vergleichbar. Ob Sie sich nun für eine Proteinquelle in Form von Erbsen, Soja, Hanf oder Naturreis entscheiden, im Allgemeinen können Sie von ausgehen, dass mit ähnlichen Kalorienwerten pro 100 Gramm Proteinpulver zu rechnen ist. Der Eiweißgehalt kann schwanken, wobei Ihnen die meisten Pulver zwischen 75 und 89 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Pulver bieten können. Besonders beim Fettgehalt sollten Sie hingegen aufpassen. Denn mit weniger als 1 Gramm Fett pro 100 Gramm bis zu 7 Gramm Fett je 100 Gramm und mehr fallen die Unterschiede in diesem Bereich wesentlich stärker ins Gewicht.

Welche Marken bieten veganes Proteinpulver an?

Vor dem Kauf möchten Sie sich vielleicht auch einen umfassenden Überblick über diejenigen Marken, die veganes Proteinpulver für Sie im Angebot haben, verschaffen. Dabei sind wir Ihnen sehr gerne behilflich. Werfen Sie einfach einen Blick auf die nachfolgende Liste, um herauszufinden, welche Marken vegane Eiweißpulver ins Rennen um die Gunst der Kunden schicken:

  • Myprotein
  • Peak
  • Maskelmän
  • Pulsin
  • VegiFEEL
  • Sunwarrior

Vor- und Nachteile eines veganen Eiweißpulvers

  • Für Veganer ist es häufig schwer den täglichen Bedarf an Eiweißen zu decken, deshalb ist ein zusätzliches veganes Eiweißpulver sehr von Vorteil.
  • Veganes Eiweißpulver wird aus vielen unterschiedlichen Quellen gewonnen – beispielsweise aus braunen Reis, Erbsen oder auch aus Sesam.
  • Eiweißpulver ist im Online-Shop sowohl als Einzelprotein als auch als Mehrkomponentenprotein zu kaufen.
  • Die Anschaffung eines Eiweißpulvers, das vegan ist, ist meistens etwas teurer als die herkömmlichen Präparate.

Worauf kommt es beim Kauf eines veganen Proteinpulvers an?

Wie wir bereits erwähnt haben, sind nicht nur die Proteinquelle und die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe beim Kauf eines veganen Proteinpulvers entscheidend. Vielmehr spielen auch der Eiweißgehalt, die Kalorien je 100 Gramm Eiweißpulver, der Hersteller und der Preis eine Rolle. Darüber hinaus sollten Sie folgende Kriterien beim Kauf eines hochwertigen Proteinpulvers für Veganer ebenso im Hinterkopf behalten:

  • den Geschmack/ die Geschmacksrichtung (häufig neutral, nicht immer auch als Erdbeer-, Vanille- oder Schokopulver erhältlich)
  • welche Zusatzstoffe in dem Pulver enthalten sind
  • die Haltbarkeit
  • Lebensmittelunverträglichkeiten, aufgrund derer bestimmte Inhaltsstoffe tabu sind
  • die Löslichkeit und Konsistenz des Pulvers
  • wie süß das Pulver ist
  • das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • wie viele andere wertvolle Stoffe das Pulver enthält (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, etc.)
  • ob das Pulver in einer hochwertigen Bio-Qualität angeboten wird
  • die Qualität der Inhaltsstoffe
  • ob das Pulver überhaupt für den deutschen Markt, wo strenge Qualitätsstandards einzuhalten sind, zugelassen ist
  • ob es sich um ein Einzelprotein oder um ein Mehrkomponentenprotein handelt (bei dem mehrere verschiedene vegane Proteine miteinander kombiniert werden)
  • wie gut das Pulver vom Körper verwertet werden kann

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